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Kartenvorschlag Japan: Yugumo-Klasse (Zerstörer) 2

Yugumo-Klasse ( 1941 ) ( Japan ) Typ: Zerstörer Siegfahnen: 1 KO: 4 AG-See: 3 AG-Luft: 2 AG-Land: 0 VG: 3 Tarnung! vor Schiffen hat keinen Effekt auf diese Einheit. Vorteil! gegen Kreuzer bis 1942. Einmalig +2 AG-See gegen Kreuzer und Schlachtschiffe. --- Verdrängung: 2.520 ts Leistung: 52.000 WPS Geschwindigkeit: 35,0 kn Besatzung: 228 Länge: 119,17 m Breite: 10,8 m --- Bei der Yugumo-Klasse handelte es sich im Wesentlichen um die Wiederholung der Kagero-Klasse mit etwas verlängertem Schiffskörper. Die Bewaffnung war identisch, es wurde jedoch bei der 127mm-Hauptbewaffnung auf die neue Doppellafette mit 75° Rohrerhöhung gesetzt, wodurch die Flakfähigkeit gegenüber entfernt anfliegenden Zielen deutlich verbessert wurde. Fast alle Einheiten wurden erst im Laufe des Krieges fertig gestellt, weshalb einige entscheidende Änderungen später doch noch mit einflossen: So wurde bei einigen Einheiten eine 127mm-Lafette abgegeben und stattdessen auf zwei 25mm-Drillingslaffetten gesetzt, um die Luftabwehr weiter zu verstärken. Bei den späteren Schiffen, die erst 1943/44 fertig wurden, erübrigte sich dies, da durch den längeren Schiffskörper eine Möglichkeit gefunden worden war, die zusätzlichen Flakgeschütze hinter dem vorderen Schornstein auf Plattformen unterzubringen. Ab 1943 wurde zudem das Radar Typ 22 eingebaut, die ab dann fertig gestellten Einheiten besaßen es von Anfang an. Dieses war gegen Ende des Krieges bei den Japanern weit verbreitet, aber leider auch nicht annähernd so gut wie das vom Typ 21 auf den Einheiten der Matsu-Klasse. Gegenüber 70km Detektionsreichweite eines einzelnen Flugobjektes betrug sie beim Typ 22 nur 17km. Allerdings konnten Feindschiffe auf 34km entdeckt werden, was beim Typ 21 nur auf 20km gelang. Die Ausrichtung der Yugumo-Klasse blieb also der Oberflächenkampf, die Luftabwehr wurde mehr aus Notwendigkeit erhöht, nicht aufgrund einer Rollenneuzuweisung. Dennoch gibt es Gerüchte, wonach bei einigen späten Einheiten das achtere 127mm-Schiffszielgeschütz abgegeben und durch ein 127mm-Flakgeschütz mit 90° Rohrerhöhung ersetzt wurde - da dieses deutlich schneller anfliegenden Zielen folgen konnte. Die Zerstörer nahmen an allen wichtigen Operationen ab Anfang 1942 teil, fanden ihre Sternstunden aber bei den Operationen um Guadalcanal 1942/43, als im Nachtgefecht von Tassafaronga, bei der vier schwere, ein leichter Kreuzer und sechs Zerstörer der Amerikaner nur acht japanischen Zerstörern gegenüber standen. Doch die Amerikaner waren in Nachtgefechten ungeübt und sie schossen wild auf die im Radar vermuteten Ziele, was ihre Schiffe im Mündungsfeuer hell erleuchtete. Die Japaner dagegen schossen nur als Antwort, wenn ein Ziel klar ausgeleuchtet war - und zwar Torpedos, die ihre eigene Position nicht weiter verrieten. Das Ergebnis war ein Desaster für die Amerikaner - zwar sank die Takanami, doch die Amerikaner verloren einen Kreuzer und beinahe drei weitere. Im weiteren Kriegsverlauf allerdings machten sich die Schwächen der Yugumo-Klasse deutlich: Mangelhafte Flakewaffnung (die ja wie erläutert später schon beim Bau irgendwie verbessert werden sollte) und U-Jagdbewaffnung sowie lange Zeit fehlende gute Radargeräte führten zur Auslöschung der gesamten Klasse. Nicht eine der 20 Einheiten überlebte das Kriegsjahr 1945, 19 Einheiten nicht einmal 1944. Von der typisch japanisch sehr starken und wirksamen Torpedowaffe abgesehen, kann auch hier also kein ordentlicher AG-Luft oder eine starke U-Jagd-Fähigkeit rausspringen. Dafür sind die Zerstörer gute Kreuzerjäger - wenn man nicht gerade der Baltimore über den Weg läuft :)

Autor: Konwacht Beitrag gepostet am: 08.27.2020, 09:08 Uhr
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